Hund bellt andere Hunde an – Was tun?

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Fast jeder Hundehalter kennt das Problem: Man geht mit seinem Hund Spazieren und auf einmal kommt ein anderer Hund entgegen. Der eigene Hund fängt daraufhin an den anderen Hund an zu bellen und zieht eventuell auch noch stark an der Leine. Hier erfahren Sie was eventuell der Grund dafür ist und wie Sie das Problem beheben können.

Warum bellt Ihr Hund andere Hunde an?

Die bevorzugte Kommunikationsweise von Hunden ist die Körpersprache, wenn sie nun andere Hunde anbellen, sehen sie oftmals keine andere Möglichkeit sich auszudrücken. Wenn Sie mit Ihrem Hund spazieren gehen und er angeleint ist, ist er in seinen Kommunikationsmöglichkeiten eingeschränkt, da er sich nicht frei bewegen kann. Angst, Aggression und Verunsicherung sind nun die Folgen daraus, woraufhin Ihr Hund keine andere Möglichkeit sieht außer den anderen Hund anzubellen.

Wie können Sie dies nun verhindern?

Sie sollten die Begegnung mit anderen Hunden frühzeitig trainieren. Die erste Begegnung sollte in Ruhe und ohne Leine geschehen. Dies sollte ein geeigneter neutraler Ort sein. Ist dies nun mehrmals reibungslos geschehen, ist Ihr Hund bereit für die Begegnung an der Leine. Mit Futter in der Hand wird auf einen anderen Hund zugegangen. Sie sollten das Futter direkt vor der Schnauze Ihres Hundes halten, sodass er ihre Hand fokussiert. Sind Sie an dem anderen Hund problemlos vorbei gelaufen geben Sie ihrem Hund das Futter. So lernt Ihr Hund, dass sobald ein anderer Hund in Sicht ist, gibt es Futter. Sie bestärken somit das Verhalten welches Sie sich Ihrem Vierbeiner wünschen. Sie als Rudelführer spielen natürlich auch eine sehr große Rolle. Ihr Hund merkt genau, ob Sie unsicher auf die bevorstehende Begegnung zulaufen oder ob Sie selbstbewusst und ruhig auf einen anderen Hund zugehen. Wenn es dann geklappt hat und Ihr Hund ruhig geblieben ist, hören sie nicht sofort mit dem Training auf. Sie sollten Ihrem Hund weiterhin ein Leckerli reichen, um die Konditionierung aufrechtzuerhalten. Nach gewisser Zeit die Sie selbst am besten einschätzen können geben Sie nicht mehr bei jeder Begegnung eine Belohnung und so verringern Sie das Futter kontinuierlich weiter bis keine Leckerlis mehr benötigt werden.

 

 

 

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